Language Is A Virus




„Infiziert!...stringent...fesselnd...“ (DNN)
„Die Gesamtkunstwerker“ (SZ)

„Language Is A Virus“ (2005) behandelt Leben und Werk des Beat-Literaten William S. Burroughs. Eine verdichtete Kurzoper zwischen Free Jazz und Rockkonzert, surrealistischem Monolog und Cut-Ups.

Textauszug


Morgens rufe ich wildfremde Leute an um ihnen meine Träume zu erzählen.
Ein hilfloser Schwätzer der in irgendeiner vergessenen Bar enden wird.


Je mehr ich suche desto stärker werden die Depressionen,
mittlerweile bin ich absolut ungeschützt.
Bilder Grau in Grau, wie nuklearer Fall-out.
Mein Körper ist n`e weiche machine:
Die Soft Machine
steht unter konstanter Belagerung von Parasiten.
Mein Es ist eine parasitäre Invasion des Hypothalamus,
zur Steuerung des Stoffwechsels.

Morgens rufe ich wildfremde Leute an um ihnen meine Träume zu erzählen.
Ein hilfloser Schwätzer der in irgendeiner vergessenen Bar enden wird.


Bin einer konstanten Verwandlung ausgesetzt. Wie schillerndes Öl am Ufer von Gezeitenflüssen.
Ich bin in der Endlosschleife eines Films gefangen, das was er den biologischen Film nannte.
Die Einsamkeit stumpf und silbern,  wie das Rauschen eines toten TVs,
Grau in Grau wie nuklearer Fall out.




Musik: Konstantin Svechtarov
Libretto: Konstantin Jahn
Design, 3d-Grafiken und Schnitt: Konrad Behr
Quelle der Schwarzweißfilme: www.archive.org (public domain)
siehe auch: myspace

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